Willkommen

Die zentralen Geschichten aus der Tora (auch als Bibel bekannt) kennt wohl fast jede/r. Die Erschaffung der Welt, Adam & Eva, Noah, Abraham, Moses und ihre Erlebnisse sind in unterschiedlicher Form mehr oder weniger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Aber wer hat die 5 Bücher Mose oder gar die Propheten oder Schriften wirklich gelesen? Wie viele sind eingetaucht in die Tora und haben sich mit den Texten auseinandergesetzt?
Dieser Blog ist ein Versuch, die Tora zugänglich zu machen. Ich werde sie ein Jahr lang abschnittsweise lesen, vorstellen, kommentieren – aber nicht in den traditionellen jüdischen Wochenabschnitten. Dieser Blog möchte eine Tür öffnen zu einem wundervollen Buch, möchte die spannenden großen und kleinen Geheimnisse der 5 Bücher Mose vermitteln und auch den einen oder anderen kritischen Blick werfen. Grundlage dafür ist die Tora in der revidierten Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson, Herder-Verlag 2015.

Tora365 Blog

  • Gesetze aus Milch und Honig

    20. Mai 2018 | Keine Kommentare

    Im Judentum gibt es drei Wallfahrtsfeste – also Feste, zu denen zu Zeiten des Tempels nach Jerusalem gepilgert wurde. Neben Sukkot und Pessach ist das Schawuot. Schawuot ist nicht nur ein sehr interessantes Fest, es hat auch mehrere Bedeutungen.

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  • Sinnentleerter Sinflut-Film

    20. November 2017 | Keine Kommentare

    Hollywood dramatisiert, vereinfach und bastelt sich Geschichten filmreif neu zusammen – so bekannt, so unspektakulär. Gestern ließ sich im Fernsehen aber wieder erleben, auf welch dreiste Art ein Stoff verdreht wird, um möglichst viele Knall- und Showeffekte zu erzeugen. 2014 hat Darren Aronofsky die Geschichte von Noach verfilmt, dazu auch das Drehbuch verfasst und den Streifen prominent besetzt (u.a. Russel Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson, Anothy Hopkins). Im Kern kann man bei der Geschichte nicht viel falsch machen: die Schöpfung sündigt und G´tt entscheidet sich zur Vernichtung der Menschheit durch Flut, mit Ausnahme der Tiere und der Familie Noachs, der sie mit einer Arche retten soll.

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  • Freude in den Hütten

    4. Oktober 2017 | Keine Kommentare

    Der Herbst ist aus jüdischer Sicht ein Monat mit vielen Feiertagen. Nach Rosch HaSchana und Jom Kippur folgt eines der schönsten und freudigsten Feste im Judentum: Sukkot. Abgeleitet ist der Name vom hebräischen Wort Sukka, was soviel wie Hütte bedeutet. Sukkot ist daher auch als „Laubhüttenfest“ bekannt. Neben Pessach und Schawuot ist es das dritte Wallfahrtsfest, an dem in biblischer Zeit das jüdische Volk zum Tempel pilgerte. Die Tradition des Festes ist jedoch ein wenig widersprüchlich.

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