Willkommen

Die zentralen Geschichten aus der Tora (auch als Bibel bekannt) kennt wohl fast jede/r. Die Erschaffung der Welt, Adam & Eva, Noah, Abraham, Moses und ihre Erlebnisse sind in unterschiedlicher Form mehr oder weniger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses. Aber wer hat die 5 Bücher Mose oder gar die Propheten oder Schriften wirklich gelesen? Wie viele sind eingetaucht in die Tora und haben sich mit den Texten auseinandergesetzt?
Dieser Blog ist ein Versuch, die Tora zugänglich zu machen. Ich werde sie ein Jahr lang abschnittsweise lesen, vorstellen, kommentieren – aber nicht in den traditionellen jüdischen Wochenabschnitten. Dieser Blog möchte eine Tür öffnen zu einem wundervollen Buch, möchte die spannenden großen und kleinen Geheimnisse der 5 Bücher Mose vermitteln und auch den einen oder anderen kritischen Blick werfen. Grundlage dafür ist die Tora in der revidierten Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson, Herder-Verlag 2015.

Tora365 Blog

  • Bild von Domenico Morelli (1901), entnommen von wikipedia Sinnentleerter Sinflut-Film

    20. November 2017 | Keine Kommentare

    Hollywood dramatisiert, vereinfach und bastelt sich Geschichten filmreif neu zusammen – so bekannt, so unspektakulär. Gestern ließ sich im Fernsehen aber wieder erleben, auf welch dreiste Art ein Stoff verdreht wird, um möglichst viele Knall- und Showeffekte zu erzeugen. 2014 hat Darren Aronofsky die Geschichte von Noach verfilmt, dazu auch das Drehbuch verfasst und den Streifen prominent besetzt (u.a. Russel Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson, Anothy Hopkins). Im Kern kann man bei der Geschichte nicht viel falsch machen: die Schöpfung sündigt und G´tt entscheidet sich zur Vernichtung der Menschheit durch Flut, mit Ausnahme der Tiere und der Familie Noachs, der sie mit einer Arche retten soll.

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  • entnommen bei juedische.at Freude in den Hütten

    4. Oktober 2017 | Keine Kommentare

    Der Herbst ist aus jüdischer Sicht ein Monat mit vielen Feiertagen. Nach Rosch HaSchana und Jom Kippur folgt eines der schönsten und freudigsten Feste im Judentum: Sukkot. Abgeleitet ist der Name vom hebräischen Wort Sukka, was soviel wie Hütte bedeutet. Sukkot ist daher auch als „Laubhüttenfest“ bekannt. Neben Pessach und Schawuot ist es das dritte Wallfahrtsfest, an dem in biblischer Zeit das jüdische Volk zum Tempel pilgerte. Die Tradition des Festes ist jedoch ein wenig widersprüchlich.

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  • gefunden bei eDreams Reiseblog Versöhnung und Reue

    29. September 2017 | Keine Kommentare

    Einer der höchsten Feiertage des Judentums ist der Jom Kippur – wortwörtlich „Tag der Sühne“, auch Versöhnungstag genannt. Mit ihm enden die 10 Tage der Reue, die an Rosch HaSchana begonnen haben und den Start des jüdischen Jahres kennzeichnen. Die Tage bis Jom Kippur sollen der Einkehr, der Besinnung dienen und geben Gelegenheit, Streit oder Groll oder auch Schulden zu tilgen und für Fehler um Vergebung zu bitten. Es soll ein Neuanfang ermöglicht werden und dafür bittet man G´tt um Gnade – man soll mit sich und seinen Mitmenschen ins Reine kommen.

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